Wie meinen Coca Cola? Clash of Reputation

Einmal pro Woche lese ich mittlerweile über Coca Cola – wahrscheinlich öfter als ich das Getränk konsumiere. Richtig so, ist ja auch eine Marke von Welt. Eine Marke, die den Weihnachtsmann erfunden hat und Bansky für sein Manifest gegen Kommerz (http://imgur.com/gallery/elR6msH) herhält, kann ruhig zu den großen der Kommunikationsbranche gezählt werden.

Auch wenn die vergangenen medialen Kilometer Red Bull 37 Einheiten fettere Schlagzeilen gesprungen ist und alle Rekorde gebrochen hat, setzt Coca Cola regelmäßig die inhaltlichen und sozialen Ausrufezeichen.

Regelmäßig? Ja, hier ein paar Beispiele, die ich mitgeschrieben habe:

Nun scheint es mir nicht wichtig und vor allem möglich als Unternehmen / Agentur, all diesen Wegen zu folgen, da Coca Cola aus einer Recht komfortablen, kommunikatorischen Position heraus tätig ist. [Anmerkung des Autors: Konsequente Marktführerschaft, kaum Krisenfälle oder Gesundheitsdiskussionen, stringende internationale Markenführung] Hier ist die Fokusierung auf die  eigenen Möglichkeiten und Stärken der erste Schritt, eine Story, die das Unternehmen, Intention, Zielgruppe und Aktion in einem Schritt zusammenfasst, der zweite  -> http://prezi.com/tigg95jnm0eg/storytelling-im-food-beveragebereich/.

Was mich aber über all die schönen Content- und Marketing Beispiele hinaus begeleitet ist ein Interview von Coca Cola aus dem letzten Jahr. Im Gespräch mit der eigenen Agentur zu vergangenen Erfolgen und Taten kommt das Gespräch auch auf eine kritische Sendung des ARD  http://www.lotsofways.de/social-media-coca-cola/. Und neben all dem Content, Glück, Koffein und Engagement ist eine eigene Meinung kein Alleinstellungsmerkmal von Cola – nicht einmal das Vertreten dieser – aber die aktive Nutzung von Twitter als Diskussions- und Meinungsplattform. Womit die Marke näher bei vielen Konsumenten ist, als ein Fernsehbeitrag. Dies geht aber nur, wenn die Zuhörer vorhanden sind und der Wille zu diskutieren – eine Art Opinion-Management.